Arntjen Curtain: Prima Klima für den Kuhstall

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In den letzten 10 Jahren gab es geradezu eine Klimarevolution in den Kuhställen Europas. Vorher wurden Ställe massiv gemauert und besser isoliert als manch ein Wohnhaus. Dies hatte seinen Grund, alle Arbeitsbereiche fanden in einem großen Raum statt. Heute trennen wir eine Milchviehanlage nach den Funktionsbereichen und der Boxenlaufstall ist in erster Linie eine reine Fress-Liegehalle für Kühe. Das Stallklima muss nun zu 100% den Ansprüchen der Milchkuh gerecht werden. Unsere Curtain-Systeme leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Wir beraten Sie vor Ort beim Neubau einer Stallanlage oder der Nachrüstung eines Curtainsystems an vorhandenen Stallungen. Gemeinsam finden wir mit Ihnen die optimale Lösung.

Einen interessanten Artikel zum Thema Curtain-Systeme finden Sie hier (ca. 4MB).

Faktoren die das Stallklima beeinflussen

Der moderne Boxenlaufstall hat ein perfektes Klima, das zu 100% den Ansprüchen der Kuh gerecht wird. Die Milchkuh bevorzugt eine trockene und kühle Umgebung, in warm-feuchten Räumen fühlt sie sich jedoch nicht wohl. Ist zum Beispiel eine optimale Luftzufuhr nicht gegeben, so kann dies Folgen haben:

a) Hitzestress

Die Kuh wird träge, frisst weniger und hechelt. Sie ist mehr damit beschäftigt um Körperwärme abzugeben, anstatt wiederzukauen. Steigt die Temperatur von 20° auf 30°C, nimmt die Kuh mindestens 1,5 kg weniger Trockensubstanz auf und produziert 3 - 5 kg weniger Milch pro Tag.

b) Die Luftfeuchte steigt

Steigt die Luftfeuchte im Sommer, so haben die Tiere Probleme ihren Körper herunterzukühlen. Im Winter kühlen sie aus, weil das Fell feucht wird und die Krankheitserreger verbreiten sich in der feuchten Luft wesentlich schneller.

c) Staub

Der Staub aus Futter und Einstreu belastet die Atmung der Kühe.

d) Schadgase und Frischluft

Sowohl der Staub aus Futter und Einstreu als auch Schadstoffe wie Kohlendioxid, Ammoniak und Methan aus der Umgebung belasten die Tiere enorm. Ist nicht ausreichend Sauerstoff vorhanden, so kann die Milchkuh keine Höchstleistungen erbringen. Im Boxenlaufstall mit großem Luftvolumen ist es im Winter notwendig, dass ein vollständiger Luftwechsel von 4 - 6-mal pro Stunde stattfindet. Im Sommer die erhöhte Körperwärme der Tiere reduziert werden, daraus ergeben sich Wechselraten von 60 - 100-mal pro Stunde.

 

Ein solcher Anspruch kann nur erreicht werden, wenn schon beim Stallbau darauf geachtet wird, dass die Seitenwände eines Boxenlaufstalles geöffnet und geschlossen werden können. Die Öffnung muss so groß gewählt werden, dass die Kuh im Hochsommer vom einströmenden Wind umspült wird. Nur dann wird ein zusätzlicher Hitzestress vermieden. Als Faustzahlen gelten für die Öffnung eines freistehenden Gebäudes je Seite 0,6 m² pro Kuh, geschützt im Windschatten anderer Hallen ca. 1 m² je Kuh (Zitat, Büscher 2005). Daraus ergibt sich für einen sechsreihigen Boxenlaufstall eine Traufhöhe von 3,40 m bis 5 m mit einer Öffnung von 2,70 bis 4 m.

 

Frische Luft steht außerhalb des Stalles kostenlos und unbegrenzt zur Verfügung. Sie ist damit der günstigste lebensnotwendige Produktionsfaktor für alle landwirtschaftlichen Nutztiere.